Chinesisch als Pflichtfach? Elftklässler zeigen bei „Jugend debattiert“ das Pro und Contra auf

Nach drei intensiven Trainingstagen mit Tim Wagner waren die Elftklässler beider Schulstandorte der DS Shanghai für das Finale am 27. April 2018 bereit und legten dem Publikum das Für und Wider dar, Chinesisch als Pflichtfach einzuführen.

Vom Debattierprofi Tim Wagner lernten die Schüler ihre Reden in logische Häppchen zu unterteilen und so aufzubereiten, dass sie überzeugend die Pro- oder Contra-Seite zu einem Thema vertreten können – auch wenn es nicht die eigene, persönliche Meinung ist. Denn ein Ziel der Debatte ist, dass die Zuhörer durch die vorgetragenen Argumente ihre eigene Meinung festigen oder sich von der gegenteiligen Meinung überzeugen lassen.

Welche Schüler im Finale im Fine Arts Center die Frage „Soll Chinesisch als Pflichtfach unterrichtet werden?“ debattierten, entschied sich im Wettbewerb vorab. Einen ganzen Vormittag debattierten die Elftklässler in kleinen Gruppen und wurden von ihren Mitschülern und zwei Lehrern unter anderem auf ihre Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft und ihren sprachlichen Ausdruck hin bewertet. Die vier Finalisten Alina (11a, DS Shanghai Hongqiao), Greta, Jonathan (beide 11b, DS Shanghai Hongqiao) und Mona (11a, DS Shanghai Pudong) überzeugten und stellten in Zweierteams ihre Argumente für und gegen die Diskussionsfrage dar. Nach 24 Minuten des Diskutierens und Darlegens ihrer Argumente leitete ein kleiner Gong die Schlussphase ein und gab den vier Schülern die Möglichkeit, ihre Hauptargumente nochmal zu bündeln und vorzutragen.

Alina überzeugte die Jury bestehend aus Tim Wagner, dem stellvertretenden Schulleiter vom EuroCampus, einem Schülervertreter und je einem Deutschlehrer der beiden Schulstandorte. Auf Platz zwei debattierte sich Jonathan und stellt gemeinsam mit Alina die Schulauswahl für das Asienfinale im Juni 2018. Dann beweisen die beiden ihre Debattierfähigkeit im Wettstreit mit den anderen Deutschen Auslandsschulen aus der Region 15.

akz/PR


Fotos © DS Shanghai