3. FlexEnergy-Tage: Grundschüler erforschen Kraft von Magneten

Äußerst anziehend waren die 3. FlexEnergy Tage: In diesem Jahr forschten die Nachwuchswissenschaftler aus den Flex-Klassen, um der Kraft der Magneten auf die Schliche zu kommen. Im Rahmen des gemeinsamen Projekts des naturwissenschaftlichen Fachbereichs der Sekundarstufe und der Grundschule verwandelte sich am 13. und 14. Februar 2017 ein Unterrichtsraum in ein Forschungslabor mit sieben abwechslungsreichen Experimenten.

In die Welt des Magnetismus eintauchen

Ausgehend von der Frage, wie eine Magnetschwebebahn eigentlich schwebt, sammelten die Lehrer im Sachunterricht bereits vorhandenes Wissen und eigene Kinderfragen zum Thema Magnetismus. Angeleitet durch Anja van der Graaf, Laborassistentin konnten die Schüler an insgesamt sieben Stationen einer Reihe von Fragen nachgehen, die im Vorfeld auf die Lernziele abgestimmt wurden. „Durch welche Materialien geht die magnetische Kraft hindurch?“ oder „Kann man eine Stricknadel zu einem Magneten machen?“ sind ausgewählte Beispiele für die handlungsorientierten und spannenden Versuchsanordnungen. Neben ersten Erfahrungen zum fragengeleiteten Forschen und den Regeln zum Experimentieren, lernten die Flex-Schüler, dass es besonders wichtig ist Anleitungen genau zu lesen und die Ergebnisse zu notieren.

Fortsetzung im Unterricht

Mit den dokumentierten Ergebnissen gingen die Schüler zurück in den Unterricht, werteten die durchgeführten Versuche aus und suchten mit den Lehrern gemeinsam nach Erklärungen für das, was sie beim Experimentieren entdeckt hatten. Einige zuvor gestellte Fragen konnten dabei schon beantwortet und das Wissen über Magnete verfeinert werden. So konnten nahezu alle Kinder am Ende feststellen, dass nur besondere Metalle magnetisch wirksam sind und diese mit Hilfe elektrischen Stroms in Elektromagneten verwandelt werden können. Ganz eifrige Forscher haben sich sogar den Namen der drei Metalle gemerkt.

Schülerstimmen

Ich fand das Experiment mit den Magnetzügen toll, weil man da so mit den Magneten den Wagen ziehen oder vor sich herschieben konnte, ohne den Zug zu berühren. Adrian

Ich habe gelernt, dass es die magnetischen Feldlinien gibt. Die entstehen durch die magnetische Anziehungskraft und sind an den Polen ganz nah zusammen. Jiyuh

Für mich war es neu, dass man eine Stricknadel aus Eisen, Nickel oder Kobalt mit einem Magneten magnetisieren kann. Und wenn man sie runterfallen lässt, dann ist sie wieder entmagnetisiert. Rick

Was mir am besten gefallen hat, war als man die Batterie an den Draht gehalten hat und dann konnte man viel mehr Nägel anheben. Das ist weil der Strom um einen Eisennagel herum fließt und dann ist er ein Elektromagnet. Leticia

Das fünfte Experiment mit den Eisenspänen hat mir am besten gefallen, weil es lustig aussah, wie sich das Pulver verteilt hat und es spannend war damit zu spielen. Aliya

Mir hat „Magnet-Fußball“ gefallen. Wir mussten den Magnet als Hilfe nehmen, damit die Eisenkugel ins Tor rollt. Ohne den Magneten rollt der Ball nicht ins Tor. Sean

Wir haben viel über Magnete gelernt. Sie ziehen sich an. Sie haben eine Nord- und eine Südseite. Wir konnten bei Experiment 2 mit Magnetautos herum fahren. Man konnte sie so fahren lassen, dass sie sich anziehen oder abstoßen. Mia

Wir hatten verschiedene Stationen und konnten ganz viel über Magnetismus lernen. Das hat Spaß gemacht. Wir haben mit einer Batterie einen Nagel magnetisiert und mit dem dann kleine Nägel von einer Box in die andere getan. Das Magnetfußball hat mir am besten gefallen, wir haben viele Tore geschossen. Nathan

Mir hat das Fußballspiel am besten gefallen. Wir haben den Ball runterrollen lassen und ihn mit einem Magnet abgelenkt, bis wir ein Tor hatten. Ich fand auch toll, dass wir weiße Forscherjacken bekommen haben. Mels

Der Tag war einfach super. Letztes Jahr haben wir etwas über Luft gelernt. Dieses Jahr über Magnete. Magnete können superstark sein. Wir konnten ganz viele Experimente machen. Ich weiß jetzt, dass nicht alle Metalle einen Magneten festhalten können, nur Eisen, Nickel und Kobalt. Nina

Christian Hilbert und Helmar Fischer


Fotos © DS Shanghai / PR