Am Dienstag haben wir die Expo besucht, weil unser Projektthema ‚Interviews auf der Expo’ hieß.
In meiner Gruppe waren Silvia, Kathi und Alicia. Wir durften uns frei auf der Expo bewegen, nur zum Mittagessen trafen wir uns im Deutschen Pavillon.
Wir zogen, ausgestattet mit Diktiergerät und Rucksäcken, los.
Zuerst ging unsere Gruppe zum kanadischen Pavillon, wo wir gleich Erfolg hatten: Wir wurden durch den VIP-Eingang gelassen und stellten somit gleich dem VIP-Manager ein paar Fragen. Danach haben wir uns den gigantischen Pavillon angeschaut =)
Im Pavillon gab es einen Riesenfernseher, auf dem unterschiedliche Sender spielten und Szenen aus einem Leben in Kanada zeigten. Dazu kamen berühmte Leute, wie zum Beispiel Präsidenten.
Es wurde sehr viel mit Filmen experimentiert. Auf einer Art Fahrrad konnte man durch die Landschaft auf dem Bildschirm Reisen unternehmen, die zum Teil sogar ins All führten. Silvia und ich interviewten eine junge Chinesin, während Alicia und Kathi einen Host interviewten. Am Schluss interviewten wir den Chefkoch und gingen dann zum nächsten Pavillon.
Im österreichischen Pavillon gelangten wir wieder durch den VIP-Eingang ins Hauptgebäude, weil eine Hostess einfach sagte, wir könnten Interviews führen und rein gehen, kein Problem. Andere wären auch schon da. In Österreich kamen wir auch an sehr brauchbare Interviews; zum Beispiel das mit dem Chefkoch, der meinte, man müsse schon verrückt sein, wenn man Chefkoch ist. Das Gespräch mit ihm war auf jeden Fall sehr interessant. Als besonders gut erwies es sich, dass Kathi aus Österreich kommt und daher natürlich am besten mit den Leuten dort kommunizieren konnte.
Im australischen Pavillon wurden wir nach einigem Zögern in den VIP-Eingang geführt. Wir durften uns auf einer bequemen Ledercouch niederlassen. Im selben, edlen Raum wurde sogar ein Film gedreht. Wir wurden auch zum Teil gefilmt und fühlten uns echt geehrt. Es kam auch noch eine deutsch sprechende Frau und begann die Führung durch den Pavillon. Sie wünschte uns einen guten Aufenthalt und gab uns sogar ein VIP-Schild mit, damit jeder wusste, wer wir waren. Wir führten einige Interviews mit Besuchern und Angestellten, schauten uns die einzigartige Show an: Ein runder Fernseher mit typischen Alltagsszenen aus Australien. Dazu lief eine „building better life-Musik“. In der Mitte der Fernseher kamen immer wieder neue Modelle zum Vorschein. Das ganze schien sehr lebhaft und es war einfach atemberaubend. Am Schluss durften wir die Taucher aus dem Pavillon interviewen, was wirklich ein echter Erfolg war. Leider funktionierte das Aufnahmegerät am Schluss nicht mehr...
Wir wollten auch noch andere Pavillons besuchen, wurden aber meistens von den Pavillon-Mitarbeitern abgewiesen, was wir alle sehr schade fanden. Zum Beispiel bei dem Pavillon der USA wollte uns die Frau am VIP-Eingang nicht glauben. Das Mittagessen im Deutschen Pavillon war auch sehr lecker und wurde uns vom Vater unseres Mitschülers Ferdinand, der für das Restaurant auf der Expo verantwortlich ist, spendiert. Die Projekttage waren super und haben uns ganz viel Spaß gemacht.
Dorothea, Klasse 7p